Mittwoch, 15.07.2026

Fünfter Jahrestag der Flut: Landtag und Kommunen gedenken der Opfer

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Am Dienstag, 14. Juli 2026, erinnert der Landtag Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf an die Flutkatastrophe vom Sommer 2021. Das Innenministerium des Landes hat zugleich eine Trauerbeflaggung für alle Dienstgebäude angeordnet. Auch die Stadt Mülheim beteiligt sich am Gedenken und hisst Trauerfahnen am Rathausturm.

Gedenkveranstaltung im Landtag

Die Veranstaltung im Landtag markiert den fünften Jahrestag der Überflutungen, die in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz schwere Zerstörungen hinterließen. Ministerien und Behörden setzen an diesem Tag sichtbare Zeichen des Erinnerns. Ziel der Zusammenkunft ist es, der Opfer zu gedenken und den Einsatz der zahlreichen Helferinnen und Helfer zu würdigen.

Landesweite Beflaggung und kommunale Beteiligung

Das Ministerium des Innern hat angeordnet, an allen Dienstgebäuden Trauerbeflaggung anzubringen. Diese Maßnahme gilt als Ausdruck kollektiven Gedenkens und der Anteilnahme mit Betroffenen und Angehörigen. Neben staatlichen Einrichtungen beteiligen sich Kommunen, darunter Mülheim, die am Rathausturm eine Trauerbeflaggung anbringen wird.

Erinnerung an Ausmaß und Folgen der Katastrophe

Die Überflutungen in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli 2021 forderten nach offiziellen Angaben 185 Todesopfer. Zahlreiche Menschen verloren damals ihr Zuhause und standen vor einem schwierigen Neuanfang. In den Jahren seit der Katastrophe sind sowohl Wiederaufbauprojekte als auch Debatten über Vorsorge und Klimaanpassung geführt worden, die das Ereignis im öffentlichen Gedächtnis verankern.

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