In Mülheim an der Ruhr sind an 25 städtischen Kindertageseinrichtungen insgesamt 34 feste Sonnenschutzanlagen installiert und in Betrieb genommen worden. Zwei weitere städtische Einrichtungen sollen noch folgen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Außenbereiche bei sommerlicher Hitze besser nutzbar und gesundheitlich sicherer zu machen.
Art der Anlagen und Wirkung
Die montierten Systeme schaffen zusätzliche verschattete Flächen auf den Außengeländen der Kitas. Sie sind dauerhaft installiert und einfahrbar, so dass sie sich je nach Wetterlage flexibel anpassen lassen. Damit ergänzen sie bestehende natürliche Schattenspender und sollen sowohl den Gesundheitsschutz von Kindern und Beschäftigten als auch die pädagogische Nutzung der Außenflächen fördern.
Finanzierung und Verteilung
Für die Installation stehen Fördermittel zur Verfügung. Mit Unterstützung zweier Stiftungen können pro Anlage bis zu 10 000 Euro inklusive Montage bereitgestellt werden. Neben den städtischen Einrichtungen haben auch freie Träger Mittel erhalten: 17 Einrichtungen freier Träger wurden gefördert, wodurch dort insgesamt 21 Sonnenschutzanlagen vorgesehen sind. Die Fördermittel an die freien Träger wurden bereits im Vorjahr ausgezahlt, Planung und Umsetzung erfolgen durch die Träger selbst.
Organisation und Umsetzung
Die Stadt hatte das Vorhaben im vergangenen Jahr beauftragt und setzt es schrittweise um. Bei den städtischen Kitas arbeiten das Jugendamt, der ImmobilienService sowie das Amt für Grünflächenmanagement zusammen. Die Auswahl der Standorte basierte auf Bedarfsabfragen und fachlichen Prüfungen.
Zielsetzung und Bewertung
Oberbürgermeister Marc Buchholz betonte die Bedeutung nutzbarer Außenräume in der warmen Jahreszeit und beschrieb die Sonnensegel als konkrete Maßnahme gegen die zunehmenden Belastungen durch Hitze. Nach Angaben der Stadt sollen die Anlagen dauerhaft mehr geschützte Aufenthalts und Spielflächen schaffen und damit einen Beitrag zum Gesundheitsschutz sowie zur alltäglichen Nutzung der Kitas leisten.
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