Bei Sondierungsarbeiten am Mittwochvormittag, 4. Februar 2026, wurde im Bereich Rather Kirchweg und Pohlstadtsweg in Köln Neubrück ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich nach Angaben der Behörden um eine amerikanische Bombe mit einem Gewicht von 125 Kilogramm und einem Heckaufschlagzünder. Das Kampfmittel soll noch am selben Tag entschärft werden.
Fundort und Art des Kampfmittels
Der Blindgänger wurde während geplanter Sondierungsarbeiten entdeckt. Vor Ort sind der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln. Nach ersten Angaben liegt ein Heckaufschlagzünder vor, sodass besondere Vorsicht bei der Entschärfung geboten ist.
Evakuierung und Sperrungen
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hat einen Gefahrenbereich mit einem Radius von 300 Metern festgelegt. Innerhalb dieses Bereichs muss evakuiert werden. Betroffen ist unter anderem eine Flüchtlingsunterkunft mit 73 Personen. Für diese Unterkunft wird nach Angaben der Stadt keine separate Anlaufstelle eingerichtet.
Als wichtige Verkehrsachsen sind der Neubrücker Ring und der Rather Kirchweg von Straßensperrungen betroffen. Weitere kleinere Sperrpunkte sowie mögliche Einschränkungen für Linien der Kölner Verkehrs-Betriebe werden nachgereicht.
Verantwortliche Behörden und Hinweise für Anwohner
Das Ordnungsamt der Stadt Köln entscheidet laut Mitteilung über alle weiteren Maßnahmen zur Absperrung und Evakuierung. Der genaue Zeitpunkt der Entschärfung steht noch nicht fest. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Verkehrsbehinderungen zu beachten und aktuelle Informationen auf der Internetseite der Stadt Köln zu verfolgen. Weitere Ankündigungen erfolgen über Radio Köln, den WDR, die Kölner Verkehrs-Betriebe und andere betroffene Verkehrsunternehmen.
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