Am Mittwoch, 29. Juli 2026, werden auf dem Rudolfplatz von 13 bis 17 Uhr wieder Sprühschläuche ausgerollt, die durch feinen Wassernebel die Umgebung abkühlen sollen. Die Maßnahmen sind Teil eines städtischen Programms, das bei ausgeprägten Hitzewellen kurzfristig kühle Aufenthaltsorte im öffentlichen Raum schafft.
Einsatz und Technik
Die eingesetzten Schläuche stammen aus einer Kooperation mit RheinEnergie und versprühen sehr feine Wassertröpfchen, die die gefühlte Temperatur senken. Nach Angaben der Stadt sollen die Anlagen insbesondere an Tagen mit Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes zum Einsatz kommen. Konkret ist das vorgesehen, wenn Meteorologen eine starke Wärmebelastung über mindestens zwei Tage vorhersagen und auch nachts keine ausreichende Abkühlung zu erwarten ist.
Zweck und Angebote vor Ort
Ziel der Maßnahme ist es, Menschen bei sommerlichen Hitzeereignissen kurzfristig Linderung von akuter Hitzebelastung zu verschaffen und dadurch gesundheitliche Risiken zu verringern. Die Nutzung des Wasserschleierangebots ist frei zugänglich und kostenlos. Vor Ort werden zudem Informationen zum Umgang mit Hitze und zu langfristigen Anpassungen an den Klimawandel bereitgestellt, ebenso Hinweise, wie sich Bürgerinnen und Bürger auf wärmere Sommer vorbereiten können.
Sicherheit und vorheriger Einsatz
Für den Betrieb gilt ein Sicherheits- und Hygienekonzept, das nach Angaben der Stadt einen einwandfreien Einsatz gewährleisten soll. Bereits Ende Juni waren auf dem Rudolfplatz entsprechende Schläuche ausgerollt worden, um die Umgebung an besonders heißen Tagen zu entlasten.
Kontext
Die Aktion ist Teil der städtischen Anpassungsaktivitäten an den fortschreitenden Klimawandel. Kurzfristige Abkühlangebote in der Stadt sollen ergänzend zu längerfristigen Maßnahmen dazu beitragen, die Folgen hitziger Sommer für die Bevölkerung zu mildern.
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