In Köln-Porz sind in unmittelbarer Rheinnähe 100 neue Wohneinheiten geplant. Der Entwurf des Bebauungsplans für das Gebiet Hauptstraße und Urbacher Weg wird vom 7. Mai bis 12. Juni 2026 öffentlich zugänglich gemacht. Rund 30 Prozent der Wohnungen sind als öffentlich geförderter Wohnungsbau vorgesehen.
Planung, Gebäude und Grünflächen
Der vorliegende Entwurf geht auf den Siegerentwurf eines städtebaulichen Wettbewerbs zurück und wurde zu einem Bebauungsplan weiterentwickelt. Geplant sind Wohngebäude mit vier bis sechs Geschossen, die am Rand des Grundstücks angeordnet werden, um einen geschützten Innenbereich mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen. Die Einfahrt zur Tiefgarage ist im nordwestlichen Bereich vorgesehen, damit der eigentliche Wohnbereich vom Autoverkehr freibleibt.
Bei der Gestaltung sind Gemeinschaftsgärten und Photovoltaikanlagen vorgesehen. Die Planung orientiert sich an den Leitlinien für Klimaschutz. Gleichzeitig soll möglichst viel vorhandene Vegetation erhalten werden. Besondere Bedeutung kommt dabei drei einzelnen Bäumen zu, die als Naturdenkmale ausgewiesen sind, sowie weiterer wertvoller Bepflanzung.
Soziale Mischung und Beteiligung der Öffentlichkeit
Mit der Kombination von öffentlich gefördertem und freifinanziertem Wohnraum will die Stadt einer sozialräumlichen Segregation entgegenwirken. Das Projekt zielt darauf ab, gut erschlossene Wohnbauflächen zu entwickeln und unterschiedliche Wohnformen anzubieten.
Die ausgearbeiteten Planunterlagen einschließlich der Begründung sind während des genannten Zeitraums online auf der Internetseite der Stadt Köln abrufbar. Zusätzlich werden die Unterlagen im Stadtplanungsamt ausgelegt. Die Auslegung erfolgt von Montag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 15 Uhr und am Freitag von 9 bis 13 Uhr. Innerhalb dieser Frist können Bürgerinnen und Bürger Stellungnahmen zur Planung abgeben.
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