Die Stadt Duisburg hat die im November 2022 mit einer Absichtserklärung vereinbarte Zusammenarbeit mit der Deutsche GigaNetz GmbH beendet. Als Begründung nennt die Stadt, dass die zugesagten Ausbauleistungen bislang nicht umgesetzt wurden und dadurch keine Planungssicherheit für die betroffenen Stadtteile besteht.
Betroffene Gebiete und neue Partner
Von der Entscheidung sind vor allem die Stadtteile Homberg, Baerl und Rheinhausen betroffen. In weiten Teilen soll künftig die Duisburg CityCom DCC den Ausbau übernehmen, um bestehende Lücken zu schließen. Für die verbleibenden Bereiche führt die Stadt derzeit Gespräche mit weiteren Netzanbietern mit dem Ziel, den Glasfaserausbau verlässlich und zügig sicherzustellen.
Rechtslage zu bestehenden Verträgen
Die mit der Deutsche GigaNetz GmbH geschlossenen Verträge werden laut Stadt nicht automatisch aufgehoben. Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs beginnen die Mindestvertragslaufzeiten der Vorverträge mit dem Datum des Vertragsschlusses und nicht erst nach dem tatsächlichen Anschluss der Immobilie. Die Stadt weist darauf hin, dass Verträge bei Überschreiten der Mindestlaufzeit gegebenenfalls monatlich kündbar sind.
Information und Beratung für Bürgerinnen und Bürger
Die Verwaltung bietet Sprechstunden zum Glasfaserausbau an. Terminiert sind Präsenzsprechstunden am Montag, 2. Februar, und am Donnerstag, 5. März, jeweils in den Bezirksverwaltungen Homberg Ruhrort Baerl, Bismarckplatz 1, und Rheinhausen, Körnerplatz 1. Gigabitkoordinator Falko König von der Stabsstelle Digitalisierung wird an beiden Tagen von 8 bis 17 Uhr Auskünfte zu Fragen der Breitbandversorgung geben.
Digitale Angebote und Transparenz
Zusätzlich zu den Vor-Ort-Terminen gibt es an beiden Tagen jeweils von 17.30 bis 18.30 Uhr eine digitale Sprechstunde via Microsoft Teams. Den Link zur Teilnahme stellt die Stadt auf der Seite https://breitband.duisburg.de bereit. Aktuelle Informationen zum Ausbau sind jederzeit im Glasfaseratlas der Stadt unter https://duisburg.de/glasfaser einsehbar.
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