Die stadtweite Sauberkeitsaktion Kölle putzmunter hat ihr 25. Jubiläum erreicht. Im vergangenen Jahr beteiligten sich nach Angaben der Veranstalter 23.630 Menschen an 552 Sammelaktionen und entfernten ehrenamtlich achtlos weggeworfene Abfälle aus dem öffentlichen Raum. Seit Beginn des Projekts vor einem Vierteljahrhundert seien mehr als 200.000 Teilnehmende bei über 5.000 Einsätzen aktiv gewesen.
Bilanz nach einem Vierteljahrhundert
Die Veranstaltergemeinschaft aus Stadt Köln, AWB Köln, AVG Köln, dem Kölner Express und Der Grüne Punkt wertet die Entwicklung als nachhaltige Erfolgsgeschichte. Sie dankte ausdrücklich allen Beteiligten für ihren Einsatz. Die Zahlen dokumentieren, dass sich das Angebot über die Jahre erheblich ausgeweitet hat und regelmäßig eine große Zahl von Freiwilligen mobilisiert wird.
Organisation und Mitmachmöglichkeiten
Die Teilnahme ist laut Veranstaltern unkompliziert. Eine Anmeldung unter www.koelleputzmunter.de sei in wenigen Schritten möglich. Sammelorte können frei gewählt werden, etwa das eigene Veedel oder andere öffentliche Flächen. Alternativ besteht die Möglichkeit, sich bestehenden Sammelaktionen anzuschließen. Die Abfallwirtschaftsbetriebe Köln stellen kostenfrei Müllsäcke und Handschuhe zur Verfügung und übernehmen die Entsorgung der gesammelten Abfälle.
Im Unterschied zu den Anfangsjahren, als ein fester Termin vorgegeben war, könne der Zeitpunkt für die Müllsammelaktion inzwischen flexibel gewählt und angemeldet werden. Damit reagiert die Aktion auf veränderte Bedürfnisse von Ehrenamtlichen und Organisationen.
Ziele und Ausblick
Für das Jubiläumsjahr 2026 ist laut Veranstaltern ein neues Logo vorgesehen. Als langfristiges Ziel nennen die Initiatoren die dauerhafte Verankerung des Themas Stadtsauberkeit im Bewusstsein der Bevölkerung. Unter dem Motto "…und alle machen mit!" sollen laut Veranstaltern mehr Menschen dazu angeregt werden, ihren Müll ordnungsgemäß zu entsorgen und so zum Erhalt eines sauberen Lebensumfelds beizutragen. Mit gemeinsamer Tatkraft solle Köln noch sauberer und lebenswerter werden.
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