Zum 250. Geburtstag von Luise von Preußen stellt ein Vortrag in Mülheim Leben und Wirkung der früheren Königin in den Mittelpunkt. Die Veranstaltung am 12. März 2026 ist Auftakt der Reihe zur Mülheimer Geschichte und richtet den Blick auf Luises frühe Jahre und auf ausgewählte Stationen ihres Lebens im Spiegel ihrer Zeit.
Anlass und thematischer Schwerpunkt
Am 10. März 2026 wäre Luise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg-Strelitz 250 Jahre alt geworden. Die Referentin Michaela Schloemann will in ihrem Vortrag besonders die Kindheit und Jugend der späteren preußischen Königin beleuchten und dabei Schlaglichter auf Aufenthalte in Mülheim, vor allem auf Schloss Broich, werfen. Zugleich geht es um prägende Stationen eines Lebens, das oft als Gegensatz zwischen Verlusten und Erwartungen, zwischen bürgerlichen und aristokratischen Normen sowie zwischen Natürlichkeit und religiöser Verehrung beschrieben wird.
Relevanz und Fragestellungen
Der Vortrag verspricht nicht nur biografische Details, sondern auch einen historischen Kontext: Warum übt die Figur der Königin Luise bis heute Interesse aus und welche Bilder von Weiblichkeit und Staatsdienlichkeit prägten ihr kurzes Leben? Schloemann will Verbindungen zu moderneren Vorstellungen von Prinzessinnen ziehen und damit zeigen, wie Luises Lebensweg in unterschiedliche gesellschaftliche Narrative eingespannt wurde.
Veranstaltungsdetails
Die Veranstaltung beginnt am Donnerstag, den 12. März 2026 um 18 Uhr. Sie findet im Vortragssaal des Hauses der Stadtgeschichte in der Von Graefe Straße 37 statt. Organisiert wird die Veranstaltung vom Stadtarchiv und vom Geschichtsverein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei. Die vorgestellte Veranstaltung ist der erste von insgesamt acht Vorträgen in der diesjährigen Reihe zur Mülheimer Geschichte.
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