Bei Sondierungsarbeiten wurde am Montagvormittag, 26. Januar 2026, an der Autobahn 59 zwischen den Anschlussstellen Spich und Lind in Fahrtrichtung Köln ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Nach Angaben handelt es sich um eine rund fünf Zentner schwere Bombe mit Langzeitzünder, die noch am selben Tag gesprengt werden muss.
Fundort und Lage
Der Fundort liegt auf dem Abschnitt der A59 zwischen Spich und Lind. Die Entdeckung erfolgte im Rahmen von Sondierungsarbeiten. Weil der Zünder als Langzeitzünder eingestuft wurde, gilt eine erhöhte Gefährdung, weshalb die Einsatzkräfte eine Entschärfung durch Sprengung als erforderlich ansehen.
Sperrung und Sicherheitsmaßnahmen
Aus Sicherheitsgründen wurde die Autobahn in beide Fahrtrichtungen gesperrt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Düsseldorf und das Ordnungsamt der Stadt Köln sind am Fundort im Einsatz. Als wirkungsdämpfende Maßnahme muss zunächst Sand an die Fundstelle gebracht werden. Wann genau der Blindgänger unschädlich gemacht wird, stand zunächst nicht fest.
Betroffene und Informationsweitergabe
Anwohnende sind nach Angaben der Behörden nicht betroffen. Zwei Unternehmen in der Nähe sind von der Sperrung allerdings beeinträchtigt. Die Stadt Troisdorf wurde ebenfalls über den Fund informiert. Weitere Angaben zum geplanten Ablauf der Sprengung und zu möglichen Verkehrsbeeinträchtigungen sollen von den Verantwortlichen vor Ort bekanntgegeben werden.
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