In Berlin hat das Bundesministerium der Verteidigung die Landeshauptstadt Düsseldorf mit dem Preis Bundeswehr und Gesellschaft ausgezeichnet. Stadtdirektor Burkhard Hintzsche nahm die Ehrung am Abend des 12. Januar 2026 stellvertretend für Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller entgegen. Die Auszeichnung würdigt vor allem Das Engagement der Stadt im Zusammenhang mit den Invictus Games 2023 und anschließenden Initiativen.
Begründung der Auszeichnung
Das Ministerium hob die Ausrichtung der Invictus Games in Düsseldorf hervor und betonte das Engagement der Stadt für Dialog, Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt zwischen Bundeswehr, Veteranengemeinschaft und Zivilgesellschaft. Ebenfalls genannt wurde die aus den Spielen entstandene Invictus Germany Initiative. Diese Initiative hat zum Ziel, verwundete, verletzte und erkrankte Soldatinnen und Soldaten sowie Angehörige von Rettungsdiensten bei Rehabilitation und gesellschaftlicher Teilhabe zu unterstützen.
Verteidigungsminister Boris Pistorius sagte, die Stadt sei seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner der Bundeswehr und besonders für ihren Einsatz bei der Vorbereitung und Durchführung der Invictus Games dankbar. Für das Engagement verlieh das Ministerium den Preis in der Kategorie ‚Gebietskörperschaften‘.
Invictus Games 2023 und ihre Wirkung
Die Invictus Games 2023 fanden erstmals in Deutschland statt. Mehr als 500 Athletinnen und Athleten aus 21 Nationen traten in zehn Sportarten an. Unter dem Motto ‚A Home for Respect‘ setzten die Veranstaltungen ein sichtbares Zeichen für Resilienz, Teamgeist und gegenseitigen Respekt.
Die Stadtverwaltung arbeitete nach eigenen Angaben mit Partnerinnen und Partnern aus Sport, Gesellschaft, Bundeswehr und Ehrenamt zusammen, um Impulse für Inklusion und Barrierefreiheit zu setzen. Die Veranstaltungen hätten den Austausch zwischen Bevölkerung, Veteranen und deren Familien intensiviert und Diskussionen über Solidarität und Zusammenhalt angestoßen.
Reaktionen und Ausblick
Stadtdirektor Burkhard Hintzsche erklärte, die Auszeichnung sei Ehrung und Ermutigung zugleich. Die Invictus Games seien für Düsseldorf ein international sichtbares Zeichen von Respekt und Anerkennung gegenüber verletzten, verwundeten und erkrankten Soldatinnen und Soldaten gewesen, sagte Hintzsche und bezeichnete den Preis als Anerkennung für alle, die zum Gelingen der Spiele beigetragen hätten.
Als weiterer Anlass der Auszeichnung nannte das Ministerium die gemeinsame Planung eines öffentlichen Gelöbnisses mit der Bundeswehr im Jahr 2025. Pressebilder von der Preisverleihung in Berlin stellt die Stadtverwaltung online zur Verfügung. Sie sind abrufbar unter https://duesseldorf.canto.de/b/V0OEL.
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