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Aufgrund der aktuellen und beinahe täglich veränderten Umstände wird es dieses Jahr kein zweites Halbjahresprogramm geben.
Auf unseren social media Acounts und unserer Homepage versuchen wir, Sie immer auf dem Laufenden zu halten, aber manchmal gehen Termine und Neuigkeiten auch unter.
Wenn Sie unser Programm gerne Monat für Monat kompakt haben möchten, schicken Sie uns einfach eine Mail an gedenkstaette@duesseldorf.de und wir nehmen Sie in unseren Verteiler auf.

[Foto: Stadtarchiv Düsseldorf]

Teilnehmer*innen gesucht
Verrufen und Gefährlich

Artwork by Paul Plasma

Wenn ein Stadtteil voller Diversität, Kreativität und kultureller Vielfalt als „gefährlich“ bezeichnet wird, kann man hellhörig werden. Liegt dies wirklich an der vermeintlich hohen Kriminalitätsrate, oder spielen hier Vorurteile und Stigmatisierung ebenfalls eine Rolle? Im Mai 2020 veröffentlichte das Land NRW infolge eines Antrags der AfD Landtagsfraktion, eine Liste von „gefährlichen und verrufenen“ Orten in NRW. 14 dieser Orte liegen im Düsseldorfer Stadtteil Oberbilk.


Wir sind 5 junge erwachsene Menschen, die sich gemeinsam mit euch diesem Stadtteil annähern und in die Geschichte Oberbilks vordringen möchten. Wer wohnt heute dort und wie gefährlich ist Oberbilk wirklich? Wir wollen dem mit Hilfe von Film und Poesie auf den Grund gehen und eure Perspektive auf den Stadtteil Oberbilk sichtbar machen!

Gemeinsam mit den Autor*innen Mithu Sanyal und Frank Schablewski entwickeln wir Texte, sprechen diese ein und produzieren 360°-Videos über den Stadtteil.


Termine
Sa., 31.10. Stadtrundgang durch Oberbilk
07.11 + 08.11 Schreibworkshop
14.11 Sprechtraining und Recording
15.11. ggfs. Recording

Dezember: Präsentation


Anmeldungen bitte per E-Mail an: ellen.muelders@zakk.de


Gefördert durch die LAG Soziokultur. In Kooperation mit zakk Düsseldorf und dem Förderkreis der Mahn- und Gedenkstätte e.V..

Samstag, 31. Oktober 2020 um 14.00 Uhr
Stadtspaziergang durch Oberkassel

Irene Herz mit ihrer Mutter Gertrud Herz, geb. Gottstein, April 1938

Wie erlebten Bewohner*innen von Oberkassel die NS-Zeit? Welche Funktion erfüllte die „Josef-Goebbels-Jugendherberge“? Was bedeutete es für das jüdische Flüchtlingskind Irene Delmont, Familie und Heimat hinter sich zu lassen? Und wie verliefen von Oberkassel aus gesehen die letzten Kriegswochen?

Gehen Sie mit uns auf Spurensuche in Oberkassel! Anhand von Stolpersteinen, Zeitzeugenberichten und historischen Fotografien werden wir diesen und vielen weiteren Fragen auf den Grund gehen.

Die Spaziergänge finden auf Grund der aktuellen Situation unter anderen Bedingungen als gewöhnlich statt. Es können nur 18 Personen teilnehmen.

Bitte melden Sie sich zu unseren Sekretariatszeiten (Mo bis Fr 8.00 bis 16.00 Uhr) unter Tel. 0211/ 89 96205 oder nicole.merten@duesseldorf.de an.

Der Startpunkt der rund 90-minütigen Tour wird bei der Anmeldung bekanntgegeben. Bitte bringen Sie auch einen Mund-Nasenschutz mit.

Teilnahme kostenlos!

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