Archivarische Sammlung

Der Grundstock zur archivarischen Sammlung wurde Mitte der 1980er Jahre im Rahmen der Vorbereitung der 1987 eröffneten Ausstellung „Verfolgung und Widerstand in Düsseldorf 1933 bis 1945“ gelegt. Die Sammlung befindet sich in der Mühlenstraße 6. Sie umfasst sowohl digitale als auch analoge Bestände (alleine rund 1.800 analoge Einheiten). Hierzu zählen unter anderem:

  • zeitgenössische Dokumente und Exponate, die ehemals Verfolgte oder deren Angehörige zur Verfügung gestellt haben; Akten und Dokumente zu NS-Tätern (Kopien und Originale),
  • eine umfangreiche Bilder- und Fotosammlung (digital und analog, Reproduktion und Original),
  • etwa 400 biografisch-narrative Interviews mit Verfolgten und deren Angehörigen (schriftlich, in Audio- oder Videoform),
  • Konvolute, Briefsammlungen, Nachlässe,
  • Plakate, Zeitungen, Flugschriften.

Die Sammlung ist in einem umfangreichen Findbuch erschlossen und steht Forschung und Öffentlichkeit zur Nutzung zur Verfügung. Einzelne Sammlungsinhalte sind aufgrund von Datenschutzbestimmungen nicht frei zugänglich. Hierüber entscheiden die Mitarbeiter/-innen im Individualfall. Vor der Nutzung ist ein Benutzerantrag (hier herunterladen) auszufüllen.

Ferner liegt eine Bibliografie „Düsseldorf im Nationalsozialismus“ aus, die etwa 900 Titel zur Düsseldorfer Stadtgeschichte zwischen 1933 und 1945 aufweist.

Blick in die Sammlung der Mahn- und Gedenkstätte